Berufliche Optionen in Bildungsanstalten für Elementarpädagogik (BAfEP)

Stockfoto-ID: 215200009 Copyright: monkeybusinessimages/Bigstockphoto.com
Wicxhtig: Eine umfassende Ausbildung Stockfoto-ID: 215200009 Copyright: monkeybusinessimages/Bigstockphoto.com

Viele gerade junge Menschen stehen nach absolvieren der Pflichtschule vor der Frage, wie sie ihr berufliches Leben gestalten möchten. Aber auch vermehrt berufstätige Menschen suchen entweder nach Abwechslung und einer neuen Herausforderung oder wollen sich berufsbegleitend weiterbilden.

Für Menschen, die gerne mit Kindern arbeiten und Interesse an Berufen im erzieherischen Bereich haben, ist eine Ausbildung an einer, der im gesamten Land verteilten Bildungsanstalten für Elementarpädagogik, genau das Richtige.

Stockfoto-ID: 215200009 Copyright: monkeybusinessimages/Bigstockphoto.com

Wicxhtig: Eine umfassende Ausbildung
Stockfoto-ID: 215200009 Copyright: monkeybusinessimages/Bigstockphoto.com

Dort gibt es für jeden Interessierten auch ein grundsätzlich passendes Angebot, ob als Neuling in der Berufswelt oder über eine nebenberufliche Aus- bzw. Weiterbildung. Wichtig sind vorerst nur Motivation und grundlegendes Interesse.

Allgemeine Informationen

Bis Mitte des Jahres 2016 hießen die genannten höheren Schulen noch Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik. Mit Inkrafttreten des Schulrechtsänderungsgesetzes wurde der Name auf Bildungsanstalten für Elementarpädagogik, kurz BAfEP, umbenannt und im Zuge dessen wurde die Zusatzausbildung Früherziehung als fester Bestandteil in den Lehrplan aufgenommen.

BAfEP´s gibt es in allen Bundesländern und in quasi jeder größeren Stadt wie Wien und Salzburg. Die überwiegende Mehrheit wird staatlich betrieben, es gibt allerdings auch einige Lehranstalten unter katholischer Leitung.

Die Ausbildung

Im Regelfall ist die Ausbildung auf fünf Jahre ausgelegt und wird mit einer Reife- und Diplomprüfung abgeschlossen. Wer Inhaber einer Reifeprüfung ist, kann die Ausbildung auch als Kolleg in vier Semestern bestreiten. Berufsbegleitend wird das Kolleg auch mit sechs Semestern angeboten.

Als Schüler einer BAfEP kann man sich zwischen drei verschiedenen Berufszweigen entscheiden, die sich alle auf die Pädagogik unterschiedlicher Altersgruppen beziehen.
Als Früherziehungspädagoge beschäftigt man sich mit Kindern unter drei Jahren.

Kindergartenpädagogen werden für die Arbeit mit Kindern ab drei Jahren bis zum Schuleintritt ausgebildet und Hortpädagogen arbeiten in der Nachmittagsbetreuung nach Schulschluss mit Kindern und Jugendlichen von sechs bis achtzehn Jahren.

Zusätzlich zu den drei altersbezogenen beruflichen Optionen, werden Lehrgänge zur Ausbildung zum Sonderkindergartenpädagogen angeboten.
Der Lehrplan sieht neben den allgemeinen Fächern, wie unter anderem Deutsch, Englisch und Mathe, auch weitere Arbeitsgebiete vor. Dazu gehören Didaktik, Ernährungserziehung und zahlreiche Angebote der musisch-kreativen Ausbildung.

Einige Schulen bieten auch an, zusätzliche Zertifikate, zum Beispiel eines für Erste Hilfe, zu erwerben.
In diesem Sinne handelt es sich bei der Ausbildung an Schulen für Elementarpädagogik um ein sehr umfassendes Programm, in dem man ausreichend auf die Arbeit mit Kindern vorbereitet wird, ohne dass dabei die eigenen Interessen auf der Strecke bleiben.

Die Voraussetzungen

Neben der nötigen Motivation und dem Interesse, muss vor dem Besuch einer BAfEP eine Eignungsprüfung erfolgreich absolviert werden. Dabei wird die musisch-kreative Eignung, sowie die Belastbarkeit und die Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit des Interessenten geprüft.Die Eignungsprüfung sollte im Übrigen niemandem, der wirklich gewillt und in der Lage ist, diesen Beruf wahrzunehmen, im Wege stehen. Der Abschluss der 8. Schulstufe wird vorausgesetzt.

Das Fazit: Bei den Bildungsanstalten für Elementarpädagogik handelt es sich um Schulen mit einem umfassenden Lehrangebot, bei dem für jeden etwas dabei ist, der vor hat sich in seinem beruflichen Leben mit Kindern und Jugendlichen auseinanderzusetzen.

Es gibt einige Möglichkeiten, um auch dort seinen eigenen Weg zu gehen und so einen individuellen Werdegang zu nehmen, der einem von den Anderen abhebt.

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*